Burn-out

 

Der Begriff Burn-Out wurde 1975 vom amerikanischen Psychiater Herbert Freudenberger geprägt, der zusammen mit der Sozialpsychologin Christina Maslach die ersten wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben hat.

In diesen grundlegenden Arbeiten wird das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf beschrieben.

Burnout wird in der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD-10) als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Er gehört zum (übergeordneten) Abschnitt Z73 und umfasst „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung"

 


Nicht nur, dass krankmachende Arbeitsbelastungen zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden führen, sie kosten die Wirtschaft auch Milliarden.
Laut der aktuellen Wifo-Studie (2008), die von der Arbeiterkammer in Auftrag gegeben wurde, entstehen durch physische Arbeitsplatzbelastungen jährlich gesamtwirtschaftliche Kosten von 2,8 Mrd. Euro, in etwa 1,2 bis 1,3 Prozent des BIP, psychische Belastungen nicht mitberechnet.

Rechnet man die psychischen Belastungen hinzu, würden sich die Kosten laut AK verdoppeln...



Stress und Burn-out

 

Stress und Burn-out als Folge

Neue medizinische Erkenntnisse belegen, dass vor allem Stress und falsche Ernährung dazu führen, dass Dopamin (und weiterer stimmungsaufhellender Hormone wie z.B. Serotonin) im Gehirn nicht ausreichend erzeugt werden können. Vitamine und eiweißreiche Kost hingegen fördern den Aufbau.

Ein mit dem Stresshormon Cortisol belasteter Stoffwechsel benötigt zur Energiegewinnung nicht nur Kohlenhydrate und Zucker, sondern auch Eiweiß, und das zieht er dem Gehirn ab. Somit sind sämtliche wertvolle gehirnaktive Aminosäuren verloren und es kann z.B. kein Dopamin mehr gebildet werden.

Der Stress wirkt sich auch auf Lernfähigkeit und Leistungen unseres Gedächtnisses aus. Dies wurde in Studien belegt: Je höher der Cortisolspiegel, desto schlechter schneiden Versuchspersonen bei gestellten Tests ab.

Die Stresshormone schädigen sogar langfristig die Gehirnregionen, die für Gedächtnisprozesse zuständig sind.

Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und regelmäßige Entspannung können diesem Prozess vorbeugen.
Diese Empfehlungen bilden, wie man sieht, nicht nur die Grundlage für unsere körperliche sondern auch für unsere geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden.



Was passiert?

Wertvolle Eiweiße im Gehirn werden nur noch zur Energiegewinnung eingesetzt, wozu normalerweise Zucker und Kohlenhydrate ausreichen würden.

Die Cortisolproduktion in der Nebenniere steigt weiter, denn der Stress nimmt nicht ab. Die Neubildung von Dopamin und Serotonin wird unterbunden. Die Folgen sind geringerer Antrieb und die gefühlte Belastung steigt: Die Glückshormione bleiben aus!

Dies geht solange weiter, bis schlussendlich und in letzter Instanz die Nebenniere streikt: Aufgrund von Überlastung ist sie in sich zusammengefallen und von nun an nicht mehr fähig, weiteres Cortisol zu produzieren. Der Mangel an Cortisol lässt den Prostaglandin-Spiegel, der für das Schmerzempfinden zuständig ist, in die Höhe schnellen und Schmerzen, für die es scheinbar keine Ursache gibt, sind die Folge.


Ab diesem Punkt werden Stress und Überforderung durch körperliche Symptome offensichtlich, werden aber selten im Zusammenhang mit einer Überlastung gesehen.

 

Diagnose BURN-OUT!

Burnout entsteht nicht von jetzt auf gleich sondern schleicht sich über den oben beschriebenen Teufelskreis langsam ein.

Immer häufiger lautet die Diagnose Burn-out.
Es handelt sich dabei allerdings um keine Krankheit sondern um ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn.

 




Trainings


In meinen Trainings geht es darum, Ihnen die unterschiedlichen Auslöser für Stress und Burn-out zu erläutern. Die Teilnehmer erhalten dann für sich die Gelegenheit, die passenden Ansatzpunkte nach den eigenen Bedürfnissen auszuprobieren ....

 

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AVEM

AVEM steht für Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebnis-Muster.

Dabei handelt es sich um ein mehrdimensionales persönlichkeitsdiagnostisches Auswerteverfahren, das Aussagen über gesundheitsförderliche bzw. -gefährdende Verhaltens- und Erlebensweisen bei der Aufgabenbewältigung.

 

 

Stressverstärker

Stress entsteht zu einem erheblichenTeil im Kopf durch unsere eigenen Denkmuster.
Finden Sie IHRE Stressverstärker und stärken Sie die föderlichen Einstellungen.

 

Stressbewältigung

Lernen Sie aus Ihren Stressoren bedarfsgerechte Stressbewätigungsmethoden zu ermitteln und anzuwenden. Je nach Muster kann das sein:

  • Instrumentelle Stressbewältigung

  • Kognitive Stressbewältigung

  • Pallialtiv-regenerative Stressbewältigung

 

Psychohygiene

So wie wir täglich unsere Zähne putzen, sollten wir auch regelmäßig unsere Gedanken reinigen.
Erfahren Sie durch einfache Übungen selber, welche "Macht" unsere Gedanken auf unseren Körper ausüben.

 

Zielarbeit

Mit der "persönlichen Inventur" und Zielgesprächen finden Sie konkrete Ziele die Ihre Lebensqualität verbessern, Selbstmotivation spornt Sie an die Herausforderungen des Lebens anzunehmen. 

 

Bewegung

Bewegungsmangel führt langfristig zu körperlichen Problemen. Ich spreche hier aber nicht von Leistungssport! Moderate Bewegung, die vorallem ein ganz wichtiges Ziel verfolgt:
E
s muß Spaß machen!

 

Ernährung

Durch eine ausgewogene Ernährung mit vitalstoffreichen "Lebensmittel" können wir unserem Körper das geben, was er für die täglichen Aufgaben benötigt.
Aus Bequemlichkeit greifen wir aber immer häufiger zu Fertiggerichten und Fastfood aus der Mikrowelle. Das ist im Körper messbar!

 

Genusstraining

Das Genießen im Alltag stellt für stressbelastete Menschen eine wichtige Quelle des Ausgleichs für Belastungen dar. Leider haben wir es in unserer schnelllebigen Zeit vielfach verlernt, uns an kleinen Dingen zu erfreuen. Oft stellen wir an den Genuss auch noch überhöhte Ansprüche.

 

Reflexiologie

Hinweise auf die Behandlung der Reflexzonen reichen schon über 4.000 Jahre zurück. Schon die alten Chinesen wussten um die positive Wirkung bei der Stimulation der Nervenpunkte bescheid, die an Händen und Füßen durchgeführt werden kann und eine verstärkte Durchblutung der zugeordneten Organe bewirkt.
Übrigens: die natürlichste Form dieser Reflexzonenbehandlung ist das Barfußgehen ...

 

Leberreinigung

Die Leberreinigung nach Andreas Moritz ist für mich eine tolle Möglichkeit, sich mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen und mehr Vitalität und Lebensfreude zu erlangen.

 

RWO-SHR Gesundheitsmethode

Das Prinzip der RWO-SHR Methode

das Motto: Nicht Symptomunterdrückung, sondern Ursachenbekämpfung
unsere Vision: Natürliche Gesundheit bringen
unsere Botschaft: Jeder Mensch trägt die Verantwortung für die eigene Gesundheit

 

 

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