Burn-out

 

Der Begriff Burn-Out wurde 1975 vom amerikanischen Psychiater Herbert Freudenberger geprägt, der zusammen mit der Sozialpsychologin Christina Maslach die ersten wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben hat.

In diesen grundlegenden Arbeiten wird das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf beschrieben.

Burnout wird in der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD-10) als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Er gehört zum (übergeordneten) Abschnitt Z73 und umfasst „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung"

 


Nicht nur, dass krankmachende Arbeitsbelastungen zu dauerhaften gesundheitlichen Schäden führen, sie kosten die Wirtschaft auch Milliarden.
Laut der aktuellen Wifo-Studie (2008), die von der Arbeiterkammer in Auftrag gegeben wurde, entstehen durch physische Arbeitsplatzbelastungen jährlich gesamtwirtschaftliche Kosten von 2,8 Mrd. Euro, in etwa 1,2 bis 1,3 Prozent des BIP, psychische Belastungen nicht mitberechnet.

Rechnet man die psychischen Belastungen hinzu, würden sich die Kosten laut AK verdoppeln...